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2004 stieß ich, Dagmar Petersen, zum Team der Gemeindebriefredaktion. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Gemeindebrief aus acht DIN A 5-Seiten und wurde in schwarz-weiß herausgegeben. Die Artikel für den Brief wurden bereits auf einem Computer geschrieben, dann aber ausgedruckt, ausgeschnitten und mit Bildern auf die Seiten zum Drucken zusammengestellt und aufgeklebt. Kleinere Freiräume wurden liebevoll noch mit Handmalereien von Magna Wittmacher gefüllt. Vor jedem neuen Brief trafen sich die Mitglieder des Teams.
Das Computerzeitalter machte jedoch auch vor der Gemeindebriefredaktion nicht halt. Vieles sollte durch die Technik einfacher und schneller werden. Der Wandel fand nicht nur technisch, sondern auch personell statt. Frau Heuer und Frau Wittmacher beschlossen, nach über 30 Jahren aktiver Mitarbeit im Gemeindebrief, diese zu beenden. Als Redaktionsteam blieben Pastor Klatt, Herr Morgenroth und ich.

2008 verließ Pastor Klatt die Gemeinde. Seine Arbeit wurde von Pastorin Frey-Ranck übernommen, die früher Verlagskauffrau gewesen war. Dann stieß auch Karsten Leng, Journalist bei der KN, zu unserem Redaktionsteam dazu. Beide hatten umfangreiche Kenntnisse über Verlags- und Redaktionsarbeit und brachten viele neue Gestaltungsideen ein. Die praktische Umsetzung fiel dann vor allem in meinen Verantwortungsbereich, und dort befindet sie sich heute noch.

Mittlerweile umfasst unser Gemeindebrief 40 Seiten, der Umschlag ist nicht mehr schwarzweiß, sondern bunt. Seit 2014 wird er auch im Internet veröffentlicht, seit 2015 erscheinen alle Seiten im Vierfarbdruck. Mittlerweile lässt sich das Layout nicht mehr an einem Nachmittag durchführen. Viele Hände arbeiten mit an Entstehung und Verteilung des Gemeindebriefes. Und der Aufwand lohnt sich! Denn er informiert nicht nur, sondern lädt ein, den Blick und die Seele schweifen zu lassen und stellt dar, wie lebendig unser Glaube an vielen unterschiedlichen Orten ist.


Vieles um uns herum verändert sich. Manches spektakulär, manches schleichend. In dem Song „Bleibt alles anders“ von Herbert Grönemeyer heißt es: “Es gibt viel zu verlieren. Du kannst nur gewinnen. Genug ist zu wenig – oder es wird so, wie es war.“ Wir sollten nicht zufrieden sein, mit dem, was ist, was wir erreicht haben. Lassen Sie uns dem Wandel mit Gottvertrauen begegnen und den Geist für Neues öffnen. So erhalten wir auch weiterhin stets Bereicherndes!

Die Gemeindebriefredaktion trifft sich nach persönlicher Vereinbarung.

Nähere Informationen erhalten Sie von Frau Dagmar Petersen, die Sie unter der Telefonnummer 04321-52 96 88 erreichen.