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Jeden Donnerstag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr trifft sich ein Kreis von etwas älteren Damen zum Bridge. Zur Zeit sind wir neun Personen plus unserer Leiterin. Wenn sich alle im Clubzimmer versammeln, können wir zwei Tische vorbereiten, denn Bridge wird zu viert gespielt. Sollten nicht alle Zeit haben, müssen wir uns mit einem Tisch begnügen. Dann wird leise beraten oder abwechselnd gespielt. Auf jeden Fall muss niemand zusehen. Um 11.00 Uhr ist Tee- und Kaffeepause mit etwas Gebäck.

Gelernt haben wir das Spiel nach Forum D mit Bidding Box und allem, was dazu gehört. Trotzdem holen wir uns ab und zu Rat bei unserer Leiterin: Wie reize ich dieses, wie spiele ich aus. Es ist nicht so schwer, die Grundkenntnisse von Bridge zu erlernen, aber es gibt noch viele weitere Regeln. Deshalb ist Bridge auch ein gutes Konzentrationstraining; denn im Gedächtnis behalten, welche Karten bereits ausgespielt wurden, ist sozusagen Pflicht. Sonst kann es passieren, dass die gereizten Stiche nicht erreicht werden und man ist ein- oder mehrmals gefallen.

Am Tisch sitzt der jeweilige Partner gegenüber. Das bleibt den ganzen Vormittag gleich. Nord und Süd spielen zusammen und Ost mit West. Das wird vorher festgelegt. Zuerst wird gereizt und vorausgesagt, wie viele Stiche man erreichen wird. Hat z. B. Nord die besten Karten und gewinnt beim Reizen, ist sein Partner Süd der Dummy. Nachdem der Gegner Ost eine Karte ausgespielt hat, legt der Dummy seine Karten offen auf den Tisch. Nord ist dann der Alleinspieler und Süd führt nur aus, was Nord ihm vorgibt.

Wir spielen mit einem 52-Blatt. Die höchste Farbe ist Pik, dann Coeur (Herz), Karo und Treff (Kreuz). Neben dem vormittäglichen Gehirnjogging bringt das Spielen auch viel Spaß.